Engagement + Verantwortung

Weltweiter Zugang zu nachhaltiger Gesundheitsversorgung

„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“, lautet eines der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung, die im September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Diese Ziele beinhalten zahlreiche ehrgeizige Vorgaben, die bis 2030 erreicht werden sollen. Sie alle erkennen Gesundheit als Antriebsfaktor für globales Wirtschaftswachstum an.

Bayer bekennt sich zu den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung. Mit unseren Produkten wollen wir die Lebensqualität der Menschen verbessern. So suchen wir immer nach Möglichkeiten, Menschen an den Ergebnissen von Innovation teilhaben zu lassen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Einkommen.

Neben philantropischen Aktivitäten entwickelt Bayer auch kommerzielle Konzepte zur Erreichung dieses Ziels. Diese beruhen auf dem Know-how des Unternehmens und seinem besonderen Produktportfolio.

Wir wollen unter anderem eine selbstbestimmte Familienplanung zu erschwinglichen Preisen ermöglichen und die Mütter- und Kindersterblichkeit verringern. Das sind wichtige Zielsetzungen unseres Engagements.

Beispielsweise verfügt Bayer als Marktführer auf dem Gebiet hormoneller Empfängnisverhütungsmittel über fast 50 Jahre Erfahrung. Unseren Partnern in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit stellen wir unsere Kontrazeptiva zu einem Vorzugspreis zur Verfügung. Ferner haben wir im Rahmen innovativer Kooperationen im Bereich Familienplanung gemeinsam mit unseren Partnern Modelle entwickelt, die den Zugang zu hormonellen Verhütungsmitteln in Entwicklungsländern nachhaltig verbessern.

Darüber hinaus sind jedoch auch Bildungs-, Beratungs- und Schulungs-programme für medizinische Fachkräfte sowie Überzeugungsarbeit gefragt. Aus diesem Grund hat Bayer auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene den gezielten Dialog mit Politik, Industrie und Gesundheitswesen initiiert. Wir engagieren uns in Partnerschaften, bei denen es nicht nur um den Zugang zu medizinischer Versorgung geht, sondern auch um Bildungsprogramme und Informationsmaßnahmen.

Weltweit sind 1,4 Milliarden Menschen von vernachlässigten tropischen Krankheiten bedroht, vor allem die Ärmsten der Armen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zehn der,am stärksten vernachlässigten Krankheiten stehen seit 2012 im Mittelpunkt einer globalen Initiative. Zusammen mit der WHO und ihren Partnern sowie den betroffenen Ländern verfolgt Bayer das Ziel, diese Krankheiten bis 2020 kontrollieren zu können oder sogar endgültig zu besiegen.

Seit über zehn Jahren stellen wir nun der WHO zwei unserer Wirkstoffe gegen die Chagas-Krankheit und die Afrikanische Schlafkrankheit kostenfrei zur Verfügung. Beide Krankheiten werden durch Parasiten verursacht, die durch Insekten oder Wanzen (sogenannten Vektoren) übertragen werden.

In einer klinischen Studie wird derzeit eine Wirkstoffformulierung untersucht, die bei der Behandlung von an der Chagas-Krankheit leidenden Kindern – die besonders gefährdet sind – besser dosiert werden kann. Desweiteren untersuchen wir im Rahmen einer Produktentwicklungspartnerschaft mit der „Drugs for Neglected Diseases initiative (DNDi)“, ob ein zurzeit in der Tiermedizin angewendeter Wirkstoff auch bei Flussblindheit beim Menschen wirksam ist. Am Ende der Entwicklung könnte dann ein neues Mittel gegen Flussblindheit mit erheblich verringerter Behandlungsdauer für diese Krankheit zur Verfügung stehen.

Im Kampf gegen diese Vektor-übertragenen tropischen Krankheiten führt Bayer seine Expertise als Life-Science-Unternehmen ins Feld. Wir machen uns für eine integrierte Strategie zum Kampf gegen vernachlässigte tropische Krankheiten stark, indem wir nicht nur Medikamente zur Behandlung der Krankheiten zur Verfügung stellen sondern auch Ressourcen zur Aufklärung und Sensibilisierung sowie zur Bekämpfung der Vektoren.