Partnerschaften

Formen der Kooperation

Die besten Formen der Kooperation für Ihr Projekt

Das breite Spektrum unserer Lizenzvereinbarungen reicht von umfassenden Vereinbarungen und zahlreichen Substanzen zu fokussierten Projekten zu einem einzelnen Wirkstoff in frühen oder späten Stadien der Entwicklung. Wir erwerben Lizenzen für neuartige kleine Moleküle und biologische Wirkstoffkandidaten, von präklinischen Leitsubstanzen bis zu klinischen Entwicklungskandidaten und bereits eingeführte Produkte im Markt. Frühe Projekte entwickeln wir gemeinsam mit unserem jeweiligen Partner, bevor wir das Projekt weiter bis zur Registrierung und Markteinführung bringen. Darüber hinaus erwerben wir Lizenzen für Technologien im Bereich Early-Stage-Discovery und zukunftsweisende Plattformtechnologien, die unsere Forschung an kleinmolekularen und Biologika-Wirkstoffen unterstützen.

Ein Beispiel für eine breit angelegte Lizenzvereinbarung in der frühen Forschung ist unsere strategische Allianz mit Compugen Ltd. im Bereich der onkologischen Immuntherapien. Unsere Zusammenarbeit mit Merck & Co. zur Modulation der löslichen Guanylatzyklase (sGC) ist ein Beispiel für eine solche Kooperation in Bezug auf spätere Stadien der Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln.

Beispiele für sehr fokussierte Lizenzvereinbarungen rund um eine einzelne Substanz sind die Kooperationen mit Orion Corporation zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung eines neuen oralen Androgen-Rezeptor-Inhibitors zur Behandlung von Protastakrebs-Patienten, der gerade in einer klinischen Phase-III-Studie geprüft wird, sowie das Build-to-Buy-Modell „Inception 4“, das sich auf die frühe Forschung in der Augenheilkunde konzentriert.

Wir begrüßen zudem Forschungsallianzen unter umfassenden Lizenzvereinbarungen mit wissenschaftlichen Instituten und Forschungszentren, deren Technologien unsere eigene Kompetenz in unseren Kerngebieten ergänzen.

Beispiele hierfür sind unsere Partnerschaften mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ)in Heidelberg, der Tsinghua Universität in Peking, China, oder dem Broad Institute in Cambridge, USA.

Mit unserer weltweiten Organisation und unseren regionalen Partnering-Experten arbeiten wir mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in allen Phasen der Wertschöpfungskette zusammen – von der Forschung und Entwicklung bis zu Produktion und Marketing.

Open Innovation

Wissenschaft und Technologie schreiten in rasantem Tempo voran und schaffen völlig neue Welten an Möglichkeiten. Wir begrüßen Crowdsourcing und Open Innovation als neue Ansätze, um gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft und der Start-up-Szene das schnell wachsende Wissen zu nutzen – beispielsweise im Rahmen unserer Initiativen Grants4Targets, Grants4Leads, Grants4Apps und PartnerYourAntibodies. Diese webbasierten Crowdsourcing-Initiativen bieten Wissenschaftlern von Universitäten und akademischen Forschungseinrichtungen, Start-up-Unternehmen oder Health-IT-Entwicklern eine Finanzierung (Grant), um ausgewählte Projekte zu unterstützen.

Der Bayer CoLaborator, unser Forschungsinkubator, bietet jungen Life-Sciences-Unternehmen die Möglichkeit, ihre Forschungslabore an unseren Standorten in Mission Bay, USA, und in Berlin aufzubauen. Das Inkubator-Konzept bietet jungen Unternehmen Zugang zu unserer Forschungskompetenz und Infrastruktur sowie einen ersten Ansprechpartner bei der Suche nach Kooperationspartnern in der Pharmabranche. Der CoLaborator schafft auf diese Weise ein ideales Umfeld, um Forschung und Innovation im Bereich der Life Sciences voranzutreiben.

In präkompetitiven Kooperationsmodellen bündeln wir unsere Kräfte mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie, aber auch Patientenorganisationen und Zulassungsbehörden – um die Grundlagenforschung voranzutreiben und Plattformtechnologien zu entwickeln, die das Fundament für künftige Forschungen verbreitern und die Dynamik medizinischer Innovationen stärken. Zum Beispiel gestalten wir die Innovative Medicines Initiative IMI und IMI2) aktiv mit und sind am Structural Genomics Consortium (SGC) beteiligt.