Frauengesundheit

Wechseljahresbeschwerden

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind ein natürlicher Lebensabschnitt im Leben einer Frau. In dieser Zeit verändert sich der Hormonhaushalt im Körper. Die Eierstöcke produzieren immer weniger Sexualhormone. Die Ursachen hierfür liegen im natürlichen Alterungsprozess und den damit verbundenen hormonellen Umstellungen. Beim Klimakterium handelt es sich also um einen physiologischen Umstellungsprozess und nicht um eine Krankheit. Weltweit treten pro Jahr geschätzte 25 Millionen Frauen in diese Lebensphase ein. Sie erleben und empfinden die mit den Wechseljahren verbundenen Symptome und Beschwerden sehr unterschiedlich.

Nachlassende Bildung von Sexualhormonen

Typischerweise gehen Frauen zwischen Ende 40 und Mitte 50 durch die Wechseljahre. In dieser Phase stellen die Eierstöcke ihre Tätigkeit langsam ein. Die Bildung der Sexualhormone Östrogen und Progesteron lässt nach. Das daraus folgende Ausbleiben der Monatsblutung markiert das Ende der Fruchtbarkeit.

Erstes Anzeichen der beginnenden Wechseljahre ist die nachlassende Regelmäßigkeit der Monatsblutungen. Mehrere Jahre vor bis ein Jahr nach der letzten Regelblutung (Menopause) durchlaufen Frauen die Perimenopause. Sie kann als der eigentliche „Wechsel“ bezeichnet werden. Es folgt die Postmenopause. Sie umfasst einen Zeitabschnitt von etwa zehn bis 15 Jahren. Die letzte Regelblutung kann je nach Frau zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftreten, im Durchschnitt mit etwa 51 Jahren.

Vielfältige Symptome

Der Rückgang der Hormonproduktion kann verschiedene Symptome nach sich ziehen, welche die Lebensqualität von Frauen in den Wechseljahren teilweise stark beeinflussen. Man geht davon aus, dass rund ein Drittel der Frauen keine, ein Drittel mittlere und ein weiteres Drittel starke Wechseljahresbeschwerden hat.

Die betroffenen Frauen leiden unter Hitzewallungen und nächtlichem Schwitzen. Bei vielen kommen weitere Symptome wie Schlafstörungen, Energie- und Libidoverlust, Stimmungsschwankungen oder Reizbarkeit hinzu. Die verminderte Östrogenproduktion kann auch Scheidentrockenheit, Blasenschwäche oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr zur Folge haben.

Ernsthafte Gesundheitsrisiken

Vor allem aber drohen ernste gesundheitliche Probleme. Der Östrogenmangel verursacht einen Verlust an Knochenmasse (Osteoporose). Dieser kann in späteren Jahren zu folgenschweren Knochenbrüchen führen. Studien haben zudem belegt, dass Frauen in der Phase der Postmenopause – also mehr als ein Jahr nach der letzten Monatsblutung – auch vermehrt an Bluthochdruck leiden. Bluthochdruck gilt als ein häufig auftretender beeinflussbarer Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Hormonersatztherapie als Lösung

Wechseljahresbeschwerden sind nicht angenehm – doch man ist ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Ganz allgemein sollten betroffene Frauen ihr Gewicht kontrollieren, sich regelmäßig bewegen, das Rauchen aufgeben und exzessiven Alkoholgenuss vermeiden. Doch gesunder Lebensstil ist nicht alles. Eine ganzheitliche Therapie kann auch eine individuell abgestimmte medikamentöse Betreuung beinhalten. Dazu gehört eine individuell angepasste Hormonersatztherapie, wie sie auch Bayer anbietet. Sie stellt die wirksamste und am besten untersuchte Therapie von Wechseljahresbeschwerden dar.

Allerdings muss eine Hormonbehandlung individuell auf die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Frau zugeschnitten sein. Zahlreiche Studien belegen die positiven Folgen: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Beschwerden durch trockene Schleimhäute werden gemildert. Die Lebensqualität wird positiv beeinflusst. Darüber hinaus schützt eine Hormonersatztherapie vor altersbedingtem Knochenabbau (Osteoporose).

Einzigartige Kombination

Grundsätzlich werden dem Körper bei einer Hormonersatztherapie Sexualhormone, die er selbst nicht mehr in gewohnter Menge ausreichend produziert, als Medikament zugeführt. Bayer bietet ein niedrig dosiertes Kombinationspräparat mit natürlichem Östrogen und dem Gestagen Drospirenon an. Drospirenon ist in seinen Eigenschaften dem natürlichen Progesteron sehr ähnlich. Das Präparat lindert nicht nur Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche, sondern schützt auch vor postmenopausaler Osteoporose, indem es die Knochendichte erhöht. Die Besonderheit: Das enthaltene Drospirenon kann eine durch die Östrogen-Komponente hervorgerufene Wassereinlagerung und damit verbundene Gewichtszunahme verhindern. In klinischen Studien konnte zudem bei Frauen mit Bluthochdruck eine positive blutdrucksenkende Wirkung belegt werden. In den USA wird das Produkt mit einer geringeren Drospirenon-Dosis vermarktet, für die keine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen wurde.

Hinweis für Patienten

Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Sie das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt.