Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Thrombose

Bei einer Thrombose handelt es sich um die Bildung eines Blutgerinnsels innerhalb eines Blutgefäßes, was zur Blockade einer Vene (Venenthrombose) bzw. einer Arterie (arterielle Thrombose) führt. In der EU sterben mehr Menschen an Blutgerinnseln als an AIDS, Brustkrebs, Prostatakrebs und Verkehrsunfällen zusammen.

Venöse und arterielle Thromboembolien sind für eine Anzahl verschiedener ernster und lebensbedrohlicher Erkrankungen verantwortlich:

  • Venöse Thromboembolien (VTE) sind die dritthäufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung weltweit und die häufigste vermeidbare Todesursache in Krankenhäusern. VTE umfasst zwei Erkrankungen: die tiefe Venenthrombose (DVT) und die Lungenembolie (PE). Bei DVT handelt es sich um ein Blutgerinnsel, das sich in den tief innerhalb der Muskulatur liegenden Venen bildet, z.B. im Bein oder im Becken. Wenn sich die DVT teilweise oder ganz ablöst und das Blutgerinnsel fortgeschwemmt wird so dass es ein Gefäß in der Lunge blockiert, wird dies als PE bezeichnet, ein Ereignis das schnell tödlich sein kann.
    Zu den Symptomen einer DVT gehören: Schmerzen, Schwellungen, Rötung der betroffenen Stelle, meistens am Bein, und die Haut kann sich auch warm anfühlen.
    Zu den Symptomen einer PE gehören: Akute Atemnot, Brustschmerzen, beschleunigter Herzschlag, manche Menschen husten Blut.
  • Zu einer arteriellen Thromboembolie kommt es, wenn der Fluss des sauerstoffreichen Blutes vom Herzen in einen anderen Körperteil (über eine Arterie) von einem Blutgerinnsel unterbrochen wird. Wenn dies in einer Arterie vorkommt, die das Gehirn mit Blut versorgt, kann es zu einem Schlaganfall kommen, was wiederum zu einer starken Behinderung des Patienten bzw. zum Tode führen kann. Wenn dies in einer Koronararterie passiert, kann es zu einem akuten Koronarsyndrom (ACS) führen, zu dem Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkt und instabile Angina gehören.

Venöse und arterielle Thromboembolien führen zu einem Anstieg der Krankheitshäufigkeit und Sterblichkeit und bedürfen einer aktiven bzw. präventiven Behandlung, um für Patienten potentiell schwerwiegende oder tödliche Verläufe zu verhindern. Bayer bietet Produkte, die für solche Patienten einen Nutzen darstellen können. Es ist wichtig, dass Ärzte und Patienten sämtliche zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen besprechen, um sicherzustellen, dass der Patient das für ihn am besten geeignete Medikament erhält.

Hinweis für Patienten

Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Sie das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt.