Krebsarten

Krebsarten

Die verschiedenen Krebserkrankungen treten bei Männern und Frauen unterschiedlich häufig auf.
Prognosen zufolge wird die Anzahl der durch Krebs verursachten Todesfälle weiter ansteigen – bis auf 13 Millionen im Jahr 2030.
Eine der Ursachen hierfür ist die zukünftige demographische Entwicklung.

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Gehirntumore

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Gehirntumore

Gehirntumore sind verhältnismäßig selten und machen nur 2% aller Krebsfälle aus.
Im Jahr 2012 wurde weltweit bei ungefähr 256.000 Menschen ein Gehirntumor neu diagnostiziert, 189.000 Menschen starben 2012 an einem Gehirntumor.
Unter den Opfern sind oft Kinder, die anscheinend besonders anfällig für Gehirntumore sind.
Hirntumore gehen oft von den sogenannten Gliazellen im zentralen Nervensystem aus.

Nasenrachenraumkrebs

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Nasenrachenraumkrebs

Nasopharyngeale Karzinome (Nasenrachenraumkrebs) sind in Zentraleuropa und Nordamerika eher selten.
In Europa wurden im Jahr 2012 etwa 4.000 Menschen mit Nasenkrebs diagnostiziert, ca. 2.000 starben an dieser Erkrankung.

Darmkrebs (kolorektales Karzinom oder CRC)

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Darmkrebs (kolorektales Karzinom oder CRC)

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebsart der Welt mit jährlich mehr als 1,36 Millionen neuer Erkrankungen und ungefähr 694.000 Todesfällen.
Bei Männern rangiert er auf Platz 3 und bei Frauen auf Platz 2 der häufigsten Krebserkrankungen.
Mehr als 9 von 10 Menschen, die mit Darmkrebs diagnostiziert werden, sind über 50 Jahre alt.
Kolorektale Karzinome entwickeln sich aus zunächst gutartigen Polypen im Darm. Nach vielen Jahren können sich große Polypen verändern und zu Krebs entwickeln. Eine wichtige Vorsorgemaßnahme ist deshalb die Suche nach Polypen und ihre Entfernung.

Sterblichkeitsrate von Darmkrebspatienten

Die Sterblichkeitsrate von Darmkrebspatienten liegt immer noch bei ca. 50%. Im Durchschnitt überleben 55% der CRC-Patienten die ersten 5 Jahre nach der Diagnose. Dies ist allerdings stark davon abhängig, in welchem Stadium der Krebs diagnostiziert wird: 74% der Patienten überleben, wenn der Krebs früh im 1. Stadium diagnostiziert wird, während nur 6% der Patienten überleben, deren Diagnose erst im 4. Stadium erfolgt.

Behandlungsoptionen bei Darmkrebs

Je nach Region beinhaltet die Behandlung von Darmkrebs Chemotherapie sowie neue zielgerichtete Therapien mit biologischen Wirkstoffen.
Trotzdem besteht ein hoher medizinischer Bedarf für all jene Patienten, bei denen die Standardtherapien versagen.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Brustkrebs

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Brustkrebs

Im Jahr 2012 erkrankten weltweit mehr als 1,7 Millionen Frauen an Brustkrebs, was ihn zur häufigsten Krebsart bei Frauen macht.
Meist wird er nach dem Erreichen des 60. Lebensjahres diagnostiziert.
Mehr als eine halbe Million Frauen starben im Jahr 2012 an Brustkrebs (522.000).
Heutzutage kann Brustkrebs oft geheilt werden, wenn er frühzeitig diagnostiziert wird.
Jedoch besteht ein recht hohes Risiko, dass er wieder auftritt (Rezidive), dann meist in den Lymphknoten, den Knochen, der Leber oder der Lunge. Die meisten Rückfälle treten in den ersten 3 bis 5 Jahren nach der ursprünglichen Behandlung auf.

Behandlungsoptionen bei Brustkrebs

Zurzeit wird Brustkrebs durch Chirurgie, Strahlen- oder Chemotherapie, Hormonbehandlung und zielgerichtete Therapie behandelt.
Chirurgische Eingriffe sind im Normalfall der erste taktische Angriff gegen Brustkrebs. In manchen Fällen findet vorher eine Chemotherapie statt, um den Tumor zu schrumpfen. Eine anschließende Strahlentherapie ist eine gezielte und effektive Methode, um Krebszellen zu zerstören, die durch die Operation nicht entfernt wurden. Dadurch kann das Risiko des Auftretens von Rezidiven um 70% reduziert werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Hormontherapie für Hormonrezeptor-positiven Brustkrebs.
Neuere Krebstherapien, sogenannte zielgerichtete Therapien, greifen zudem spezifische Eigenschaften von Brustkrebszellen auf molekularer Ebene an.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Schilddrüsenkrebs

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Schilddrüsenkrebs

Jährlich treten weltweit ca. 298.000 neue Fälle von Schilddrüsenkrebs auf. Im Jahr 2012 starben daran 40.000 Menschen.
Es ist eine der wenigen Krebsarten mit steigender Tendenz. Die meisten Fälle treten im Alter zwischen 25 und 65 Jahren auf, obwohl sich Schilddrüsenkrebs in jedem Alter entwickeln kann.
Frauen erkranken dreimal so häufig daran wie Männer.
Die zwei Arten der sogenannten differenzierten Schilddrüsenkarzinome machen 95% aller neu diagnostizierten Fälle aus.

Behandlungsoptionen bei Schilddrüsenkrebs

Die vollständige oder partielle operative Entfernung der Schilddrüse ist die am häufigsten angewandte Behandlung von Schilddrüsenkrebs, sofern er noch nicht in andere Teile des Körpers gestreut hat.
Strahlen, Chemo- und Radiojodtherapie sind weitere Möglichkeiten zur Behandlung von Schilddrüsenkrebs.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Speiseröhrenkrebs

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Speiseröhrenkrebs

Dieser Krebs trifft meist Männer um Mitte 50.
Im Jahr 2012 wurden weltweit 456.000 Menschen mit Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, 400.000 starben an dieser Krebsform.
Speiseröhrenkrebs tritt im ostasiatischen Raum circa 5-mal häufiger auf als in Europa. Der Grund dafür könnte in den unterschiedlichen Ess- und Trinkgewohnheiten liegen.

Lymphome

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Lymphome

Maligne (bösartige) Lymphome sind Krebserkrankungen des lymphatischen Systems und die häufigste Form von Blutkrebs in der westlichen Welt. 2012 erkrankten weltweit mehr als 566.000 Menschen an dieser Form von Krebs, ungefähr 305.000 Patienten starben daran.
Erste Anzeichen eines möglichen Lymphoms sind das schmerzhafte Anschwellen der Lymphknoten, hauptsächlich am Hals und in der Achsel.

Es gibt vier Arten von Lymphomen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wie folgt klassifiziert werden: Hodgkinlymphom und Non-Hodgkinlymphom, sowie das Multiple Myelom und immuno-proliferative Erkrankungen.

Etwa 90% aller Lymphome sind Non-Hodgkinlymphome (NHL): damit sind sie mit 4% aller Krebsneuerkrankungen die sechst-häufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen.
Bei dem NHL gibt es eine Reihe von Subtypen, die von der WHO sowohl nach ihrem Entstehungsort, wie beispielsweise den B-Lymphozyten, T-Lymphozyten oder natürlichen Killer (NK)-Zellen, als auch nach dem Entwicklungsstadium (Precursor- oder reifzelliges Lymphom) klassifiziert werden.

Non-Hodgkinlymphome werden zudem in zwei prognostische Gruppen eingeteilt: indolente und aggressive Lymphome.

  • Indolente NHL (iNHL) sind langsam fortschreitende Krebsformen mit einer durchschnittlichen Überlebensrate von 10 bis 20 Jahren. Wird ein iNHL im frühen Stadium erkannt und behandelt, ist das Ansprechen auf die Immun-, Strahlen- und Chemotherapie in der Regel gut. In fortgeschrittenem Stadium zeigen sich jedoch häufig Rezidive.
  • Aggressive Formen des NHL haben naturgemäß einen kürzeren Verlauf, jedoch kann eine nicht unerhebliche Zahl an Patienten durch ein intensives Regime an kombinierten Chemotherapien geheilt werden.
Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Gallenblasenkrebs

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Gallenblasenkrebs

Gallenblasenkrebs ist ein bösartiger Tumor, der in der Gallenblasen-schleimhaut seinen Ursprung hat.
Dies ist eine sehr seltene Krebsart, die mit 178.000 Neudiagnosen pro Jahr 1% aller Krebsfälle weltweit ausmacht.
Im Jahr 2012 starben schätzungsweise 142.000 Patienten an Gallenblasen-krebs.
Diese Krebsart tritt zumeist im Alter von über 60 Jahren auf.

Leberkrebs

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Leberkrebs

Mit weltweit über 780.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Leberkrebs der sechsthäufigste Krebs.
Über die Hälfte aller bekannten Fälle (57%) treten allein in China, Japan und Südkorea auf, über 50.000 in der Europäischen Union und ca. 30.000 in den USA.
Insgesamt sind Männer wesentlich häufiger betroffen als Frauen.
Leberkrebs führt öfter zum Tod als viele andere Tumore, vor allem weil er oft zu spät diagnostiziert wird. Dadurch weist er gleichzeitig die dritthäufigste Sterblichkeitsrate bei Krebserkrankungen auf. In Europa überlebt nicht einmal jeder zehnte Patient die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Deswegen ist eine frühzeitige Entdeckung für eine erfolgreiche Behandlung eines Leberzellkarzinoms entscheidend.

Leberzellkarzinome (HCC) als häufigste Form von Leberkrebs

Die häufigste Form von Leberkrebs sind Leberzellkarzinome, auch hepatozelluläre Karzinome (HCC) genannt.
Bei Erwachsenen macht diese Form ca. 90% der bösartigen Tumore aus.
Oft beginnt HCC mit einer Entzündung der Leber (Hepatitis): Bei acht von zehn Patienten, die Leberzellkrebs entwickeln, wurde zuvor auch eine chronische Hepatitis B diagnostiziert.
Auch Hepatitis C wird als potentieller Tumorvorreiter angesehen, ebenso wie Leberzirrhose, eine krankhafte Veränderung des Lebergewebes, bei der die Leber schrumpft.
Bis sich tatsächlich ein Karzinom entwickelt, können viele Jahre vergehen: zum Beispiel 20 oder 30 Jahre nach chronischer Hepatitis B.
Andere Risikofaktoren wie exzessiver Alkoholkonsum oder krankhafte Fettleibigkeit erhöhen ebenfalls die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Lebertumors.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Magenkrebs

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Magenkrebs

Im Jahr 2012 erkrankten weltweit 950.000 Menschen an Magenkrebs, 723.000 starben an dieser Krankheit.
Zumeist sind Menschen im Alter von über 60 Jahren betroffen.
Experten sehen die wichtigsten Risikofaktoren für Magenkrebs in einer ungesunden Ernährung sowie Pathogenen, wie zum Beispiel dem Bakterium Helicobacter pylori.
Fälle von Magenkrebs rangieren bei Männern auf dem 4. und bei Frauen auf dem 5. Platz der häufigsten Krebsarten.
Insgesamt ist die Anzahl der Magenkrebsfälle in den Industrieländern rückläufig.

Leukämie

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Leukämie

Leukämie ist eine Krebserkrankung des blutbildenden Systems.
Im Jahr 2012 erkrankten mehr als 352.000 Menschen an Leukämie, 265.000 starben an Leukämie.
Leukämie zeichnet sich durch einen unkontrollierten Anstieg an Leukozyten im Knochenmark aus. Diese Leukozyten sind nicht vollständig entwickelt und dadurch nicht funktionsfähig. Der normale Blutentstehungsprozess ist gestört, was zu einem Mangel an voll ausgebildeten, funktionsfähigen Leukozyten, roten Blutzellen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) führt.

Gastrointestinale Stromatumore (GIST)

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Gastrointestinale Stromatumore (GIST)

Gastrointestinale Stromatumore (GIST) sind relativ seltene, bösartige Gewebetumore im Verdauungstrakt.
Nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind sie weltweit für etwa 11-20 Krebsfälle auf 1 Million Menschen verantwortlich und betreffen eher ältere Menschen, meist über 50 Jahren.
Da der Tumor nach außen wächst, gibt es oft keine Beeinträchtigung des Darms und die meisten Patienten haben über lange Zeit keinerlei Symptome. Gastrointestinale Stromatumore werden deshalb sehr häufig nur zufällig gefunden, oft werden sie erst diagnostiziert, wenn der Tumor schon gestreut, das heißt Metastasen gebildet hat.
GIST sind durch zwei sehr typische Mutationen in den Tumorzellen charakterisiert, durch die interne Zellsignale außer Kontrolle geraten.
Auf Basis dieser Erkenntnisse konnten Wissenschaftler einen gezielten Ansatz zur Behandlung von GIST-Patienten entwickeln.

Behandlungsoptionen bei GIST

Zurzeit gibt es drei zielgerichtete Chemotherapien zur Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren, bei denen der Tumor nicht chirurgisch entfernt werden kann oder schon gestreut hat.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Prostatakrebs

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Prostatakrebs

Prostatakrebs ist die weltweit zweithäufigste Krebsart bei Männern. Im Jahr 2012 wurde Schätzungen zufolge bei etwa 1,1 Millionen Männern weltweit Prostatakrebs diagnostiziert.
Rund 307.000 Patienten starben an der Krankheit. Prostatakrebs ist die fünfthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern.

Prostatakrebs entsteht durch die abnorme Vermehrung von Zellen in der Prostata (Vorsteherdrüse) im Reproduktionstrakt des Mannes. Prostatakrebs betrifft hauptsächlich Männer über 50, und das Risiko daran zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter weiter an.

Behandlungsoptionen bei Prostatakrebs

Die Behandlungsmöglichkeiten für Prostatakrebs reichen von der Operation über die Bestrahlung bis hin zur Verabreichung von Hormonrezeptor-Antagonisten – also Substanzen, die die Bildung des männlichen Sexualhormons Testosteron verhindern oder dessen Wirkung am Zielorgan blockieren. Allerdings wird der Tumor gegen die konventionelle Hormontherapie in fast allen Fällen irgendwann resistent.

Hormon-unabhängiger Prostatakrebs (CRPC)

Wenn der Tumor trotz antihormoneller Therapie wächst, wird der Krebs als Kastrations-resistentes Prostatakarzinom (CRPC) bezeichnet. CRPC ist eine fortgeschrittene Form des Prostatakrebses, charakterisiert durch einen andauernden und hohen Androgenrezeptor-Spiegel sowie eine Resistenz gegen konventionelle Anti-Androgene (Testosteronblocker). Die meisten Patienten mit diagnostiziertem CRPC sind auch von Knochenmetastasen betroffen, welche häufig die Hauptursache von Knochenbrüchen mit nachfolgend schweren Behinderungen bis hin zum Tod dieser Patienten sein können. Knochenmetastasen treten oft in späteren Stadien des Krankheitsverlaufs auf.

Behandlungsoptionen bei Hormon-unabhängigem Prostatakrebs

CRPC-Patienten werden derzeit mit Chemotherapie behandelt. Neben den standardmäßigen Behandlungsmethoden wurden in den letzten Jahren aber auch einige neue Wirkstoffe für die Behandlung von CRPC zugelassen. Bisher gibt es jedoch keine Standardtherapie für CRPC-Patienten, deren PSA-Werte während der Hormontherapie ansteigen, bei denen jedoch noch keine Metastasen nachweisbar sind.
Männer mit fortschreitendem nicht-metastasiertem CRPC, deren PSA-Wert sich in kurzer Zeit verdoppelt, haben oftmals eine kürzere Zeit bis zur Tumorstreuung und letztlich auch bis zum Tod.
Trotz vieler Fortschritte besteht jedoch weiterhin ein hoher medizinischer Bedarf an innovativen Behandlungsoptionen für CRPC-Patienten mit Knochenmetastasen, da die Zahl an Neuerkrankungen und die Todesrate immer noch sehr hoch ist.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Eierstockkrebs

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Eierstockkrebs

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist ein bösartiger Tumor der Eierstöcke.
Jedes Jahr werden ungefähr 239.000 Frauen mit Eierstockkrebs diagnostiziert.
Im Jahr 2012 starben 152.000 Frauen an dieser Krankheit.
Diese Krebsart tritt am häufigsten bei Frauen über 60 Jahren auf.
Die ersten Symptome zeigen sich erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium.

Hodenkrebs

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Hodenkrebs

Hodenkrebs ist mit 0,4% aller Krebserkrankungen eine sehr seltene Krebsart, die meist bei Männern im Alter zwischen 15 und 39 Jahren auftritt. In dieser Altersspanne macht Hodenkrebs allerdings etwa 8,8% aller Krebserkrankungen aus, was ihn wiederum zu einer der häufigsten Krebsarten bei jungen Männern macht. Jährlich erkranken ca. 4.000 Männer in Deutschland an Hodenkrebs, über 90% davon werden wieder gesund und können ein normales Leben genießen.

Gebärmutterhalskrebs

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Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs ist der vierthäufigste bösartige Tumor bei Frauen.
Im Durchschnitt werden jedes Jahr 528.000 Frauen mit dieser Krebsart diagnostiziert.
Allein im Jahr 2012 verstarben 266.000 Frauen daran.
Als eine der Hauptursachen für Gebärmutterhalskrebs gilt die Infektion mit dem humanen Papillomvirus (HPV) des Typs 16 oder 18.
Rauchen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Eine Impfung gegen die gefährlichen HPV-Typen soll das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, reduzieren.

Harnblasenkarzinom

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Harnblasenkarzinom

Harnblasenkarzinome machen in etwa 3% der jährlich neu diagnostizierten Krebserkrankungen aus (430.000 Fälle).
Das Risiko einer Erkrankung ist bei Männern höher als bei Frauen.
Im Jahr 2012 waren 123.000 der 165.000 an Harnblasenkrebs verstorbenen Patienten Männer.
Das Durchschnittsalter für den Ausbruch dieser Erkrankung liegt bei 72 Jahren für Männer und bei 74 Jahren für Frauen.
Rauchen steigert das Risiko für Harnblasenkrebs erheblich. Sogar Passivraucher sind gefährdet.

Hautkrebs

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Hautkrebs

Hautkrebs nimmt in hellhäutigen Bevölkerungen weltweit zu.
Nimmt man alle Hautkrebsarten zusammen, handelt es sich in Deutschland bereits um die häufigste Krebsart. Oft lässt sich der Krebs durch eine operative Entfernung des Tumors heilen.
Der Basalzellkrebs, auch bekannt als „schwarzer Hautkrebs“ (Melanom), ist die gefährlichste Form des Hautkrebses, da sich dessen Tumorzellen rapide über den Blutkreislauf oder das Lymphsystem verbreiten.
Am malignen Melanom starben 2012 weltweit mehr als 55.000 Patienten.

Lungenkrebs

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Lungenkrebs

In den Industrieländern ist Lungenkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern und eine der Krebsarten, die mit einer besonders hohen Sterblichkeitsrate einhergehen: die Fünfjahres-überlebensrate beträgt lediglich 10-15%. Weltweit sterben jährlich 1,6 Millionen Menschen an Lungenkrebs und 1,8 Millionen Menschen werden jedes Jahr neu mit dieser Erkrankung diagnostiziert.
Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für Lungenkrebs. Tabak enthält mehr als 60 bekannte krebsauslösende Substanzen (Karzinogene), die direkt in die Lunge inhaliert werden.
Neben dem aktiven Rauchen können aber auch der Kontakt mit Asbest, Radonbelastung, bestimmte Umwelteinflüsse oder auch das passive Rauchen Lungenkrebs verursachen.
Da sich Lungenkrebs langsam und über Jahre entwickeln kann, wird er oft erst spät erkannt: bei 80% der Patienten ist der Krebs bereits in einem fortgeschrittenen, metastasierten Stadium, wenn er diagnostiziert wird. Es gibt zwei Arten von Lungenkrebs: den kleinzelligen und den nicht-kleinzelligen Lungenkrebs. Der nicht-kleinzellige Lungenkrebs ist mit 80% die häufigere Art.

Behandlungsoptionen bei Lungenkrebs

Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören chirurgische Eingriffe, Chemotherapie und Bestrahlung.
Der nicht-kleinzellige Lungenkrebs wird mit den ersten beiden dieser Therapieformen behandelt und die kleinzellige Form mit den letzten beiden. Jüngste Fortschritte in der Therapie von Lungenkrebs beziehen histologische und genetische Untersuchungen in die Behandlung mit ein.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

Nierenkrebs

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Nierenkrebs

Maligne (bösartige) Veränderungen in Nierenzellen gehören zu den selteneren Arten von Krebs.
Im Jahr 2012 wurden weltweit über 337.000 Menschen mit Nierenkrebs diagnostiziert mehr als 143.000 starben an dieser Krankheit.
Die weitaus häufigste Form von Nierenkrebs sind Nierenzell-karzinome.
Generell entwickelt sich Nierenkrebs bei Männern doppelt so häufig wie bei Frauen.
Ab einem Alter von 60 Jahren steigt das Risiko, an Nierenkrebs zu erkranken, dramatisch an. Mehr als 90% aller Fälle werden bei Menschen diagnostiziert, die älter als 45 Jahre sind.
Normalerweise zeigen sich Symptome wie Blut im Urin erst in einem relativ späten Stadium.
Genetische Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Nierenkrebs. So wird zum Beispiel eine erbliche Störung namens "von-Hippel-Lindau-Krankheit" (VHL) mit einem hohen Nierenkrebsrisiko in Verbindung gebracht.
Darüber hinaus wurden Faktoren wie Rauchen oder krankhafte Fettleibigkeit mit einem erhöhten Nierenkrebsrisiko in Zusammenhang gebracht.

Behandlungsoptionen bei Nierenkrebs

Eine der erfolgversprechendsten Möglichkeiten, Nierenkrebspatienten zu heilen, ist heutzutage die vollständige oder partielle operative Entfernung der Niere.
Wird der Tumor erst in einem späten Stadium entdeckt, sind die am häufigsten angewendeten Methoden verschiedene Formen der sogenannten zielgerichteten Krebstherapie oder eine Immuntherapie.
Andere traditionelle, aber im Fall von Nierenkrebs seltener angewandte Behandlungen sind Strahlen- oder Chemotherapien.

Auch Bayer ist auf diesem Gebiet der Onkologie aktiv.

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