Familienplanung

Gesellschaftlicher Dialog

„Wer in Bildung investiert, begegnet Bevölkerungswachstum und überwindet Armut.“
  • Dr. Norbert Cloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, Deutschland

 

Spenden, so wichtig sie als Hilfe in Notlagen sind, wirken allenfalls kurzfristig: Die Armut erzeugenden Strukturen bleiben unberührt. Eine langfristige Perspektive für Menschen in von Armut betroffenen Ländern schaffen wir nur über eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, die die Bereitstellung von genügend Ressourcen, Arbeitsplätzen und Bildung für die gesamte Bevölkerung ermöglicht.

Dialogveranstaltung 2013: Seit 2002 bietet die von Bayer initiierte Konferenzserie eine Plattform, um sich über relevante Aspekte der nachhaltigen Entwicklung auszutauschen.
Dialogveranstaltung 2013: Seit 2002 bietet die von Bayer initiierte Konferenzserie eine Plattform, um sich über relevante Aspekte der nachhaltigen Entwicklung auszutauschen.

Langfristig angelegte Konzepte unterstützen die Menschen, aus eigener Kraft grundlegende Veränderungen in ihrem Land in Gang zu setzen. Doch um gemeinsam solche Konzepte entwerfen zu können, müssen die verantwortlichen Akteure aus Politik, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Wirtschaft das Zusammenspiel der Faktoren verstehen, die einer solchen nachhaltigen Entwicklung entgegenstehen.

Bayer beteiligt sich aktiv am gesellschaftlichen Dialog zu Nachhaltigkeitsthemen und schafft Foren, um den Austausch von Ideen zu fördern und gemeinsam mit Partnern tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Internationaler Dialog zu Bevölkerung und nachhaltiger Entwicklung

Seit 2002 veranstalten wir die internationale Konferenzreihe „International Dialogue on Population and Sustainable Development“ zu Themen der Nachhaltigkeit.

Etwa 200 Experten aus der Entwicklungsarbeit – Politiker und Wissenschaftler, Vertreter von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie der Industrie – tauschen auf der jährlichen Konferenz ihre Erfahrungen bei der Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele aus und formulieren Empfehlungen. Diese werden Entscheidungsträgern in der Entwicklungspolitik zur Verfügung gestellt.

Teilnehmer des 11. Internationalen Dialogs über Bevölkerung und nachhaltige Entwicklung.
Teilnehmer des 11. Internationalen Dialogs über Bevölkerung und nachhaltige Entwicklung.

Bildung und der Zugang zu Familienplanung gehören zu den Kernthemen des Dialogs. Das rasante Wachstum der Bevölkerung in vielen Ländern ist ein Hauptfaktor für Ressourcenknappheit. Bildung versetzt gerade junge Menschen in die Lage, ihr Leben, ihr berufliches Fortkommen und die Familiengründung im Einklang mit den vorhandenen Ressourcen zu planen und Veränderungen anzustoßen

Um grundlegende Strukturen zu verändern, braucht es einen langen Atem. Es ist uns darum wichtig, die junge Generation in den Dialog aktiv einzubeziehen. Denn die Entwicklungen, die wir heute anstoßen, müssen diese jungen Menschen morgen verantwortlich weitertragen.

Partnerorganisationen

  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • International Planned Parenthood Federation (IPPF)
  • Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
  • Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ)
  • KfW Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW)

International Dialogue on Population and Sustainable Development (nur auf Englisch verfügbar) (external)

Parlamentarischer Abend

Parlamentarischer Abend 2012: S.E. Kennedy Nyauncho Osinde, Botschafter der Republik Kenia, und Karin Roth MdB, Sprecherin der SPD-Fraktion im Unterausschuss Gesundheit in Entwicklungsländern im Deutschen Bundestag.
Parlamentarischer Abend 2012: S.E. Kennedy Nyauncho Osinde, Botschafter der Republik Kenia, und Karin Roth MdB, Sprecherin der SPD-Fraktion im Unterausschuss Gesundheit in Entwicklungsländern im Deutschen Bundestag.

Gemeinsam mit der Stiftung Weltbevölkerung organisiert Bayer seit 2009 jährlich einen parlamentarischen Abend. Hochrangige Podiumsgäste diskutieren mit einem Publikum von über hundert geladenen Experten der Entwicklungszusammenarbeit sowie Vertretern aus Politik, Auslandvertretungen, medizinischer Forschung, internationalen Nichtregierungsorganisationen und Think Tanks über Themen der Entwicklungspolitik und der Bevölkerungsentwicklung.

Die Veranstaltungsreihe will öffentliche Aufmerksamkeit für diese wichtigen gesellschaftlichen Themen schaffen und einen breiten entwicklungspolitischen Austausch fördern. Die gewonnenen Erkenntnisse zu den Ursachen von Armut und wirtschaftlichen Fehlentwicklungen bilden dann die Grundlage, um in einem Netzwerk von Partnern wirksame Lösungsstrategien zu entwickeln.

Der Austausch ebnet den Weg für die ersten Schritte

„Science For A Better Life“ bedeutet für Bayer nicht nur die Herstellung innovativer Produkte. Der Anspruch gilt auch, wenn es darum geht, die Lebensbedingungen für Menschen zu verbessern und langfristig zu sichern. Im Interview erklärt Klaus Brill, welche Themen im Mittelpunkt stehen, welche Rolle der Dialog im Engagement für Nachhaltigkeit einnimmt und welche Perspektiven er eröffnet.