Kardiologie

Bayer auf dem 66. Kongress des American College of Cardiology (ACC)

Vom 17. bis 19. März 2017 kommen die weltweit führenden Herz-Kreislauf-Experten zur 66. wissenschaftlichen Tagung des American College of Cardiology (ACC) in Washington DC zusammen um brandaktuelle Themen auf dem Gebiet der Kardiologie zu diskutieren. Dabei wird im Laufe des Wochenendes ein breites Themenspektrum abgedeckt. Mehr als 200 Veranstaltungen informieren die Konferenzteilnehmer über neueste klinische Daten aus der Entwicklung sowie deren Bedeutung für den Klinikalltag und bieten den Teilnehmern die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und Fachwissen auszutauschen.

Wir sind stolz darauf, ein beispielloses klinisches Studienprogramm in einem wichtigen Bereich der Kardiologie zu unterstützen: der Behandlung von Blutgerinnseln. Unsere Investitionen in diesem Bereich unterstreicht nicht nur unser Engagement für Ärzte und Patienten, sondern auch unseren Einsatz neue Behandlungsoptionen zu entwickeln, wo diese für Patienten nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind.

Auf dem diesjährigen ACC.17 präsentiert Bayer neue Studiendaten und Erkenntnisse aus dem Praxisalltag zur Behandlung von Blutgerinnseln in zehn topaktuellen Vorträgen und Posterpräsentationen.

Expertensicht

Dr. Frank Misselwitz, Vizepräsident und Leiter Therapiegebiete Thrombose und Hämatologie der Pharmaceuticals Division, Bayer AG
Dr. Frank Misselwitz, Vizepräsident und Leiter Therapiegebiete Thrombose und Hämatologie der Pharmaceuticals Division, Bayer AG

„Gerinnungshemmer sind seit vielen Jahren für ein breites Patientenspektrum zugelassen, doch noch immer sind wichtige klinische Fragen offen. Auf dem diesjährigen ACC.17 präsentiert Bayer neue spannende Daten, die dazu beitragen könnten, zu einigen dieser Fragen jetzt Antworten anbieten zu können. Bei Bayer setzen wir uns für die Verbesserung der Resultate für Patienten ein und ich persönlich bin stolz darauf, Teil dieses Teams zu sein.“

Dr. Frank Misselwitz, Vizepräsident und Leiter Therapiegebiete Thrombose und Hämatologie der Pharmaceuticals Division, Bayer AG

 


Professor Philip Wells, Chair and Chief of the Department of Medicine, The University of Ottawa, and Senior Scientist, Ottawa Hospital Research Institute, Canada
Professor Philip Wells, Chair and Chief of the Department of Medicine, The University of Ottawa, and Senior Scientist, Ottawa Hospital Research Institute, Canada

„ Der Begriff venöse Thromboembolie, oder VTE, umfasst die Lungenembolie sowie die tiefe Beinvenenthrombose beschreibt eine häufige Erkrankung mit potenziell tödlichem Ausgang. Zusammen mit Schlaganfall und Herzinfarkt ist sie eine der drei führenden Ursachen für Herz-Kreislauf bedingte Todesfälle. Verfügbare Behandlungsmöglichkeiten sind gut wirksam und verträglich. Die wichtigste Frage für Ärzte ist jedoch, wie lange sie eine Antikoagulationstherapie durchführen sollten. So empfehlen die Richtlinien des American College of Chest Physicians (CHEST) beispielsweise nach einer ersten VTE eine Therapie mit Antikoagulantien für drei Monate oder länger, da das Risiko einer zweiten VTE nach Behandlungsende bis zu 10 Prozent im ersten Jahr beträgt. Der ACC.17 Kongress bietet der Kardiologie-Fachwelt eine wichtige Plattform, um die neuesten Erkenntnisse aus diesem relevanten und für mich persönlich sehr spannenden Bereich der klinischen Forschung zu diskutieren.“

Professor Philip Wells, Vorsitzender und Chef der Abteilung für Medizin, der Universität von Ottawa und Senior Scientist, Ottawa Hospital Research Institute, Kanada


Professor Jeffrey Weitz, Professor of Medicine and Biochemistry and Biomedical Sciences, McMaster University, and Executive Director of the Thrombosis and Atherosclerosis Research Institute, Hamilton, Canada
Professor Jeffrey Weitz, Professor of Medicine and Biochemistry and Biomedical Sciences, McMaster University, and Executive Director of the Thrombosis and Atherosclerosis Research Institute, Hamilton, Canada

„In der täglichen klinischen Praxis müssen Ärzte das Risiko einer wiederauftretenden venösen Thromboembolie sorgfältig gegen das Blutungsrisiko abwägen. Infolgedessen zögern viele Ärzte, die Behandlung bestimmter Patienten über einen längeren Zeitraum auszudehnen und suchen nach zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten oder -ansätzen. Ich bin gespannt auf die neuen Daten, die beim ACC.17 präsentiert werden. Sie könnten Ärzte bei den Entscheidungen für diese Patienten helfen.“

Professor Jeffrey Weitz, Professor für Medizin, Biochemie und biomedizinische Wissenschaften an der McMaster Universität, und Executive Director des Thrombosis and Atherosclerosis Research Institute in Hamilton, Kanada


Dr Jörg Möller, Member of the Executive Committee of Bayer AG's Pharmaceutical Division and Head of Development, Bayer
Dr Jörg Möller, Member of the Executive Committee of Bayer AG's Pharmaceutical Division and Head of Development, Bayer

„Der ACC.17 ist für Bayer eine großartige Gelegenheit, um unser kontinuierliches Engagement auf dem Gebiet der Kardiologie hervorzuheben sowie das laufende klinische Studienprogramm vorzustellen, das die Patientenversorgung weiter verbessern soll. Wir freuen uns auf den wissenschaftlichen Austausch und auf die klinischen Updates der verschiedenen Fachleute auf dem Gebiet.“

Dr. Jörg Möller, Mitglied Executive Committee der Pharmaceuticals Division und Leiter Development, Bayer AG


Venöse Thromboembolien (VTE) sind die dritthäufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung weltweit und die häufigste vermeidbare Todesursache in Krankenhäusern. VTE umfasst zwei Erkrankungen: die tiefe Venenthrombose (DVT) und die Lungenembolie (PE). Bei DVT handelt es sich um ein Blutgerinnsel, das sich in den tief innerhalb der Muskulatur liegenden Venen bildet, z.B. im Bein oder im Becken. Wenn sich die DVT teilweise oder ganz ablöst und das Blutgerinnsel fortgeschwemmt wird so dass es ein Gefäß in der Lunge blockiert, wird dies als PE bezeichnet, ein Ereignis das schnell tödlich sein kann.

Kontaktiere uns

Stephanie Prate
Stephanie Prate

Product Media Relations